Fr. 3. Mai 2019 - 14:05 Uhr / Kapo AI/PN

Fund von 69 kg Kokain in Schiffscontainer: Pole entlastet, Verfahren sistiert

Appenzell/AI Die Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell Innerrhoden sistiert das Verfahren betreffend Fund von 69 Kilogramm Kokain. Die Täterschaft konnte nicht ermittelt werden. - Kapo AI/PN

Das Geheimnis um das Kokain im Schiffscontainer konnte nicht gelüftet werden. Daher wurde das Verfahren sistiert. (Symbolbild)
Das Geheimnis um das Kokain im Schiffscontainer konnte nicht gelüftet werden. Daher wurde das Verfahren sistiert. (Symbolbild)
Am 26. Juli 2018 stellte die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden zusammen mit Spezialisten der Eidgenössi-schen Zollverwaltung bei einem Unternehmen in Appenzell 69 Kilogramm Kokain in einem Schiffscontainer fest und verhaftete einen damals 34-jährigen polnischen Lastwa-genchauffeur. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell Innerroden eröffnete eine Untersuchung gegen Unbekannt wegen Widerhandlungen gegen das Betäu-bungsmittelgesetz.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell Innerrhoden versuchte in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden, der Eidgenössischen Zollverwal-tung, der Kantonspolizei St. Gallen und dem Bundesamt für Polizei, Fedpol, die Täterschaft zu ermitteln. Diese konnte trotz umfangreichen Ermittlungen nicht identifiziert werden und ist weiterhin unbekannt. Daher wurde das Verfahren sistiert. Der polnische Lastwagenfahrer wurde im Rahmen der Untersuchung vollständig entlastet.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell Innerrhoden wird die Wiederaufnahme der Untersuchung prüfen, sollten sich neue Hinweise auf die Täterschaft ergeben.

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