Fr. 15. November 2019 - 12:35 Uhr / Kapo BS/PN

Anti-Migrationspakt-Demo: Bilder der gewalttätigen Gegner öffentlich

Am 24.11.2018 fand eine bewilligte Demo gegen den europäischen Migrationspakt auf dem Messeplatz statt. Gegner versuchten, die Demo gewaltsam zu verhindern. Nach ihnen wird jetzt öffentlich gefahndet – mit (noch) verpixelten Bildern. - Kapo BS/PN

Hält wenig von Demonstrationsfreiheut: einer der gesuchten Störer der Kundgebung. (Bild: Kapo BS)
Hält wenig von Demonstrationsfreiheut: einer der gesuchten Störer der Kundgebung. (Bild: Kapo BS)
Noch bleibt Zeit, sich zu melden. (Bild: Kapo BS)
Am 24.11.2018 fand eine bewilligte Kundgebung gegen den europäischen Migrationspakt auf dem Messeplatz statt. In verschiedenen sozialen Medien wurde dazu aufgerufen, nach Basel zu kommen. Gegner dieser Kundgebung riefen ebenfalls in sozialen Medien dazu auf, diese Kundgebung nötigenfalls auch mit Gewalt zu verhindern. Aus diesem Grund war die Polizei mit einem grösseren Aufgebot vor Ort, da mit mehreren hundert Demonstrierenden gerechnet werden musste.

Trotzdem kam es in der Folge auf dem Messeplatz zu mehreren gewalttätigen Übergriffen auf die Teilnehmer der bewilligten Kundgebung sowie auf die Polizei. Dabei wurden zwei Polizisten und fünf Teilnehmer der bewilligten Demon- stration verletzt und es kam zu diversen Sachbeschädigungen.

Bis anhin wurden 33 Erwachsene und 2 Jugendliche er- mittelt. Zwecks Identifikation wurden 20 weitere Personen, gegen die Verfahren wegen Verdachts des Angriffs, des Landfriedensbruchs, der Körperverletzung, der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, der Nötigung sowie der Störung des öffentlichen Verkehrs geführt werden, aufgefordert, sich zu melden (polizeinews.ch berichtete).

Da sich bis anhin niemand gemeldet hat, erfolgt eine Veröffentlichung der verpixelten Fotos. Als nächstes werden die ungezielten Fotos derjenigen Personen, welche sich nicht gemeldet haben, vollumfänglich zu Fahndungs- zwecken publiziert. Fotos von gesuchten Personen, die aufgrund von Dritthinweisen oder eigener Meldung identifiziert werden konnten, werden nicht veröffentlicht.

Zeugenaufruf: Personen, die weitere Hinweise geben können, werden ersucht, sich bei der Staatsanwaltschaft in Basel, Tel. 061 267 71 11, oder bei der nächsten Polizeiwache zu melden.

0 KOMMENTARE

KOMMENTAR SCHREIBEN